Den Internetanschluss ummelden: Frühes Ummelden erleichtert den Umzugsaufwand
Umziehen an sich ist schon kompliziert genug für den Großteil der Bevölkerung. Wer in der Situation ist, den Umzug in eine neue Wohnung neben der Arbeit bewältigen zu müssen, nutzt oft und gerne den Umzugsservice von Möbelspeditionen und Umzugsfirmen, um sich zumindest einen gewissen Anteil der Arbeit oder gar den gesamten Umzug abnehmen zu lassen. Um manche Dinge kümmern sich Umziehende am Ende dann aber doch lieber selbst, zum Teil auch deshalb, weil es gar keine Alternativen gibt. Denn alles übernehmen Umzugsunternehmen auch wieder nicht für ihre Kundschaft. Kunden müssen zum Beispiel in der Regel eigenständig den Kabel- oder Internetanschluss ummelden. Und genau in diesem Fall sollten Privatleute wie Unternehmen nicht nach dem Motto „dafür bleibt nach dem Umzug noch genug Zeit“ vorgehen. Denn schließlich möchte man pünktlich zum Einzug in die neuen, eigenen vier Wände natürlich ohne lange Wartezeiten Ausflüge ins WWW unternehmen können. Zu unterscheiden ist beim Umzug zwischen Kunden, die schlicht den bisherigen Internetanschluss ummelden müssen, weil sie den laufenden Tarif auch in Zukunft weiter nutzen möchten, und Kunden, die sich für eine Umstellung auf eine andere Vertragsvariante entschieden haben.
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Kompletter Anbieterwechsel oder nur Umstellung wegen eines Umzugs?
Im zuletzt genannten Fall gibt es beim Ummelden des Internetanschlusses nochmals eine Unterscheidung. Nicht jeder Kunde möchte seinen Internetanschluss ummelden und dem früheren Provider treu bleiben. Um herauszufinden, ob es günstigere Angebote auf dem Markt gibt, sollten Umziehende möglichst schon frühzeitig damit beginnen, die Tarife zu sondieren. Das Internet selbst ist ein guter Ansatz, um Angebote miteinander vergleichen zu können. Tatsächlich ist ein Umzug der ideale Zeitpunkt für die Analyse des eigenen Nutzungsverhaltens im Web. Nicht jeder genutzte Tarif ist wirklich für jeden Kunden der richtige. Und von eben solchen – mitunter unnötig kostspieligen – Altlasten können sich Verbraucher im Rahmen eines Umzugs trennen. Zu diesem Zwecke sollten Kunden allerdings sehr genau auf die geltenden Kündigungsfristen achten, um nicht letztlich eine Doppelbuchung zu tätigen, weil der frühere Tarif für etliche Monate weiter läuft. Beim Ummelden des Internetanschlusses sollte dieser Aspekt unbedingt einbezogen werden, damit die monatlichen Kosten nach dem Einzug nicht höher statt wie gewünscht geringer ausfallen.
Mögliche technische Umstellungen sollten einkalkuliert sein
Eine große Zahl Umziehender ist aber zufrieden mit dem genutzten Tarif und Internetanschluss ummelden wollen, ohne den Anbieter zu wechseln. Doch auch in diesem Fall gilt es auf Termine zu achten und die Ummeldung rechtzeitig auszuführen. Denn es kann erforderlich sein, dass ein Techniker des Providers erst passende Leitungen oder zusätzliche Geräte wie einen Router installieren muss, damit der Internetanschluss nach dem Ummelden einsatzfähig ist. Kunden, die beim gleichen Unternehmen auch den Telefon- und Kabelanschluss führen, müssen umso mehr an diesen Punkt denken. Sonst kann es nach dem DSL Umzug schlimmstenfalls zu Verzögerungen kommen. Denn mit den Terminen der Techniker ist es bekanntlich so eine Sache. Die Auftragsbücher sind voll. Monat für Monat ziehen zahllose Bürger um. Und sie alle müssen den Internetanschluss ummelden. Je früher Umziehende die notwendige Ummeldung bekanntgeben, desto besser stehen die Chancen, dass die Umstellung zeitnah und reibungslos erfolgt. Umso wichtiger ist dies bei Unternehmen, die im Zusammenhang mit der Verlegung des bisherigen Firmensitzes eben auch den Internetanschluss ummelden müssen. Für einige Tage oder gar Wochen nicht online erreichbar zu sein, kann dazu führen, dass die Bestandskunden oder potentielle Neukunden zu anderen Anbietern wechseln. Dies wiederum führt im Ernstfall zu einem Umsatzrückgang und dauerhaften Kundenverlust.
Ummeldung online rund um die Uhr möglich
Die genannten Schwierigkeiten sind heute jedoch leicht umgangen. Provider erlauben ihren Kunden heute rund um die Uhr das Ummelden des Internetanschlusses. Ein Besuch der Zweigstellen des Internetanbieters ist schon seit Jahren in den allermeisten Fällen unnötig, wenngleich Verbraucher natürlich ohne Weiteres auch diesen Weg wählen können, wenn sie das persönliche Gespräch mit einem Berater der jeweiligen Firma bevorzugen. Ratsam kann diese Vorgehensweise im Fall der Fälle durchaus sein. Laien fühlen sich oft unsicher, wenn sie ihren Internetanschluss ummelden müssen. Im direkten Kontakt zum Mitarbeiter des Providers können Probleme gelöst und Sorgen genommen werden.
Besonders schnelle Produkte nicht flächendeckend verfügbar
Die Internetseiten der Provider helfen Kunden aber in vielfältiger Hinsicht ebenfalls dabei den Internetanschluss ummelden zu können. Umziehende, die bereits genau wissen, wohin sie der Umzug führen wird, können Verträge bequem zu jeder Tages- und Nachtzeit auf die zukünftige Adresse umstellen. Dabei gilt es jedoch zu prüfen, ob der Internetanschluss tatsächlich ohne Komplikationen einfach umgemeldet werden kann. Gerade bei kleineren Vertretern der Telekommunikationsbrache ist die Verfügbarkeit örtlich eingeschränkt. Auftretende Probleme hängen jedoch nicht nur von davon ab, ob es sich um regionale Provider handelt, bei denen Kunden ihren Internetanschluss ummelden möchten. Im gleichen Maße kann ein Tarifwechel erforderlich werden, wenn Umziehende bisher Anschlüsse in Hochgeschwindigkeits-Bereich VDSL genutzt haben. Auch wenn vor allem der Branchenprimus Telekom ständig am Ausbau des Netzes in diesem Punkt arbeitet, sind die Tarife bis dato noch nicht in allen Gebieten Deutschlands buchbar. Entsprechend kann auch die Aufrüstung von einem langsameren Anschluss-Format auf die schnelleren Verbindungen nicht möglich sein, wenn Kunden im Rahmen eines Umzugs gerne den Internetanschluss ummelden würde, um schneller ins World Wide Web gelangen zu können.
Frühzeitig prüfen, ob der Wunschtarif gebucht werden kann
Die Provider selbst bieten auf ihren Webseiten einen so genannten Verfügbarkeitscheck, durch den Kunden in spe oder Tarif-Wechsler herausfinden können, welcher Internetanschluss für sie beim Ummelden in Frage kommt. So lässt sich vor allen vermeiden, dass vorauseilend bestehende Verträge gekündigt werden, was später sonst in der neuen Wohnung zu einem zeitweisen Versorgungsengpass führen könnte. Und ein Leben ohne Internetzugang – das ist für viele Umziehende heute nicht einmal mehr für einige wenige Tage vorstellbar, so sehr hat man sich über die Jahre daran gewöhnt, zu jeder Tages- und Nachtzeit kurz E-Mails abzurufen oder etwas im Web nachzuschauen. Das besagte Online-Ummelden eines Internetanschlusses ist schon rein zeitlich erfreulich schnell erledigt. Meist reicht es bereits aus, wenn sich Kunden mit ihren Zugangs-Daten zum Portal des jeweiligen Providers einloggen und dort die neue Anschrift eingeben. Sollten Interessenten zudem eine Anpassung in Form von Tarif-Extras wünschen, lässt sich die Erweiterung normalerweise sehr zügig umsetzen. Darüber hinaus muss zwecks Freischaltung möglichst zeitnah ein Termin mit den Technikern vereinbart werden, damit letzten Endes wirklich alles wie erhofft schnell und erfolgreich erledigt ist.
Den Internetanschluss ummelden zu wollen, stellt also keinen wirklich hohen Aufwand mehr dar. Vergessen werden darf die rechtzeitige Ummeldung aber dennoch nicht als fester Bestandteil auf der langen Liste der Tätigkeiten, die mit einem Umzug nun einmal verbunden sind.
